Alles was es über die Spanische Weihnachtslotterie El Gordo zu wissen gibt

Bei El Gordo handelt sich um die Weihnachtslotterie, die jedes Jahr am 22. Dezember stattfindet und schon seit 1812 gespielt wird. Nach der ausgespielten gesamten Summe handelt es sich sogar um die größte Lotterie weltweit.

Im Jahr 2013 wurden Gewinne von 2,24 Milliarden Euro vorgesehen und dies entspricht siebzig Prozent der Einsätze. Ein Gesamtgewinn von 640 Millionen Euro war auf den Hauptpreis gefallen, der als El Gordo oder in Deutsch der Dicke bezeichnet wird.

Die restlichen dreißig Prozent waren Aufwendungen, Gewinn für den Staat und Provision an die Verkaufsstellen.

Wie sieht das System der Lotterie aus?

Die Lotterie an Weihnachten basiert auf Losen mit 5-stelligen Nummern. Es gibt seit dem Jahr 2011 100.000 Losnummern, was früher weniger waren. Ein ganzes Los kostet 200 Euro und viele Menschen kaufen dann auch Zehntellose für 20 Euro.

Durch die große Beliebtheit von der Lotterie werden die Nummern in mehrere Serien der Lose aufgelegt.

Die Anzahl der Losnummern, die Preise und auch die Serien werden jedes Jahr aufs Neue bestimmt und so auch die genaue Gewinnaufteilung. Die üblichen Verkaufseinheiten sind Zehntellose, denn die ganzen Lose sind relativ teuer.

In Spanien gibt es viele Verkaufsstellen für die Lose, doch nicht jede Losnummer ist auch bei allen Verkaufsstellen erhältlich. Wird eine gewünschte Losnummer gewünscht, dann sollte die richtige Verkaufsstelle dafür ermittelt werden. Seit dem Jahr 2010 können die Lose auch bei den elektronischen Terminals gekauft werden.

Es ist dann auch möglich, dass gewisse Losnummern ausgesucht werden. Jedes Jahr schon ab etwa Mitte Juli können die Lose dann gekauft werden. Immer am 22. Dezember werden dann die Gewinne gezogen. Es gibt dabei Gewinne für ganze Lose und auch Gewinne mit einem Zehntel der Summe.

Wie sieht die Ziehung aus?

Im Jahr 1812 fand die erste Ziehung statt und seit dieser Zeit ist der Ablauf unverändert. Jedes Jahr findet die Ziehung am 22. Dezember statt und dies in Madrid. Die Ziehung ist dann öffentlich und sie wird seit dem Jahr 1967 im Fernsehen live übertragen. Viele Holzkugeln befinden sich in einer großen Trommel und dabei gibt es keine Gewichtsunterschiede.

Die Kugeln sind aus Buchsbaumholz und 3 Gramm schwer. Es gibt so viele Kugeln, wie es auch Losnummern gibt. Bei einer kleineren Trommel gibt es dann so viele Holzkugeln, wie Preise vorhanden sind. Die einen Kugeln sind somit mit Losnummern beschriftet und die anderen mit der Gewinnsumme.

Eine Kugel fällt dann zur gleichen Zeit aus den beiden Trommeln in eine Schale aus Glas.

Die Kugeln werden aus der Schale genommen und dann singen Kinder die Losnummer und die Gewinnsumme. Bis alle Preise gezogen wurden, wird die Prozedur dann wiederholt. Immer nach zwanzig Gewinnen werden die Trommeln gedreht, damit sich dann die Kugeln wieder durchmischen. Die Ziehung dauert etwa 3 Stunden und der Hauptpreis kann schon mit der ersten oder auch mit der letzten Kugel fallen.

Die Bedeutung und die Gewinnwahrscheinlichkeit

Es handelt sich bei der spanischen Weihnachtslotterie um eine der weltweit bekanntesten und größten Lotterien. Im öffentlichen Bewusstsein ist sie in Spanien sehr verwurzelt und im Jahr 2008 wurden im Rekordverkauf 2,75 Milliarden erreicht. Im Jahr 2013 wurden dann beispielsweise noch Lose von etwa 2,1 Milliarden Euro verkauft, auf Lottodoktor gibts einen tollen Leitfaden.

Sehr beliebt sind dabei auch die Spielgemeinschaften und einige Vereine kaufen dann eine gewisse Anzahl von Losen und es werden Anteile davon verkauft.

Über 84 Prozent der Lose verlieren, etwa 10 Prozent der Lose erhalten den Einsatz zurück und über 5 Prozent der Lose gewinnen.

Für den Gordo liegt die Wahrscheinlichkeit bei 1 zu 100.000 und es werden etwa 70 Prozent der Einnahmen ausgeschüttet. Wenn dann der Gordo fällt, ist dies der Höhepunkt des Tages.

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